VEREINSAKTIVITÄTEN SIND VERBOTEN
Liebe Mitglieder

Eine klare Aussage: alle Vereinsaktivitäten sind verboten!

Bis mindestens am 19. April 2020 bleiben die Tennisplätze in der Schweiz leer!

Am Tag 1 nach dem Ausrufen des Notstands in der Schweiz durch den Bundesrat herrscht vielerorts noch Verunsicherung darüber, was noch und was nicht mehr gemacht werden darf. Auch bei den Tennisclubs- und centern sowie den Tennisspielenden.

Die Aussage des Bundesrates von gestern Nachmittag war klar: aufgrund der aussergewöhnlichen Lage in unserem Land müssen auch Sport- und Freizeiteinrichtungen bis mindestens am 19. April 2020 geschlossen bleiben. Es erschien im Tagesanzeiger ein Artikel mit dem Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr, der folgendes beinhielt:

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) empfiehlt jedoch explizit, sich im Freien sportlich zu betätigen. Velofahren , Spazieren oder Joggen im Wald, all das sei kein Problem. Abzuraten sei von Sportarten bei denen es zu ­engem Körperkontakt komme. «Wenn Sie Tennisspielen ­wollen, spielen sie Einzel- und nicht Doppelpartien.»

Das machte nun die Verwirrung bei vielen Clubverantwortlichen komplett – darf denn nun doch Tennis gespielt werden? Swiss Tennis hat beim Bundesamt für Sport BASPO nachgefragt – und so gerne wir auch unseren Mitgliedern wünschen würden, dass sie ganz normal weitermachen könnten – dies ist nicht der Fall!

Das BASPO hält ganz klar fest, dass aufgrund der COVID-19 Verordnung 2, Art. 6. keine Vereinsaktivitäten durchgeführt werden können – dies schliesst auch das Tennisspielen ein. Da ausserdem die vom Bund beschlossene Schliessung aller Sport- und Freizeiteinrichtungen auch öffentliche und club- und centereigene Tennissplätze betrifft, ist es dort nicht mehr erlaubt, Tennis zu spielen.

Swiss Tennis appelliert an jede und  jeden einzelnen: helfen Sie mit, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Wir spielen lieber einige Wochen lang alle kein Tennis und halten uns ausnahmslos an die geltenden Vorschriften, nutzen den gesunden Menschenverstand und können danach hoffentlich wieder einigermassen zur Normalität übergehen, als zu riskieren, jemanden ungewollt anzustecken oder selber zu erkranken. Jetzt ist Solidarität gefragt und jede und jeder kann, soll und muss seinen oder ihren Anteil dazu beitragen – nur so kann die Ausbreitung des Virus verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden werden!

Mit sportlichem Gruss

Euer Vorstand